Kann man noch nach Sri Lanka reisen?

Die Deutsche allgemeine Reisewarnung wurde am 27. Mai aufgehoben, statt dessen wird nur zur Vorsicht gemahnt.

Post vom 17.6.19 des AA, derzeit immer noch gültig

“Am 21. April 2019 wurden in Colombo, Negombo sowie in Batticaloa Terroranschläge mit islamistischen Hintergründen verübt, die zahlreiche Todesopfer und Verletzte forderten. Betroffen war insbesondere jeweils eine Kirche in Colombo, in Negombo, nördlich von Colombo und in Batticaloa, an der Ostküste. In Colombo waren die Hotels Shangri La, das Cinnamon Grand und das Kingsbury betroffen sowie ein Hotel in Dehiwala, nahe dem Zoo. Hinzu kam eine weitere Explosion im Stadtteil Dematagoda.
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden seitdem deutlich und erkennbar verschärft, die Präsenz der Sicherheitskräfte landesweit verstärkt. Ausnahmezustandsregelungen wurden zur Erweiterung der Befugnisse der Sicherheitsbehörden in Kraft gesetzt. Danach können Ausgangssperren weiterhin verhängt und soziale Medien blockiert werden.
Nach Auskunft der Flughafenbehörde sind Fahrten zum Flughafen mit gültigem Reisepass und Flugticket auch während Ausgangssperren erlaubt. Am Flughafen gelten weiterhin verstärkte Sicherheitsvorkehrungen.

  • Reisen Sie trotz der nunmehr wieder hergestellten öffentlichen Ordnung mit erhöhter Vorsicht.
  • Meiden Sie öffentliche Plätze weiträumig, verfolgen Sie die lokalen Medien, halten Sie engen Kontakt zu Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften.
  • Befolgen Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Treffen Sie mindestens vier Stunden vor Ihrem Abflug am Flughafen ein.

Sicherheit

Terrorismus

Nach den Anschlägen auf Kirchen und Hotels am 21. April 2019 ist die Sicherheitslage angespannt und es besteht die Gefahr von weiteren Terroranschlägen. Es ist mit erhöhten Sicherheitskontrollen und Behinderungen im Reiseverkehr zu rechnen.

 

So wie Deutschland haben auch andere Europ. Staaten wie die Niederlande, Norwegen, England, Schweiz, Frankreich, UK oder Österreich, auch nun die USA,  die allgemeine Reisewarnung aufgehoben bzw stark gelockert. Auch Indien und China, beispielsweise. Am 16.6. hat Schweden sogar seine “Bitte Vorsichtig sein!” – Warnung gecancellt.

 

Dennoch, bitte informiert euch immer aktuell über die:

 

Sicherheitshinweise durch das deutsche Auswärtige Amt https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/srilanka-node/srilankasicherheit/212254#content_0

 

Seit den Osterattacken gilt in Lanka der Ausnahmezustand, dieser wurde nun ( 22.6.) vom Parlament für noch weitere 4 Wochen genehmigt (bis Ende Juli, derzeit), um schneller und besser auf zugreifen zu können bzw die Sicherheit zu garantieren.  Fallweise wurden nächtliche Ausgangssperren verhängt, die sozialen Medien und messenger geblockt. Der Curfew hat die Touristen, wie Nuga berichtet, im Grunde nicht tangiert, wir sind abends in unseren Hotels – und vom und zum Flughafen gilt dies nicht für Touristen. Derzeit gibt es keine Ausgangssperren mehr.

Touristen werden wie rohe Eier oder wie Könige behandelt, wie es eine Kundin nannte. Die Hotels sind recht leer, funktionieren aber wie gewohnt.

Im Land wird derzeit ein sehr hoher Sicherheitsaufwand betrieben, das bedeutet: viele Checkpoints im Land, hohe Militärpräsenz, leere Hotels, wenig Verkehr und wenige Touristen in den sonst so vollen Touristen- Hotspots, Militär fährt in den Zügen mit, Koffer werden vor den Hotels geprüft, vor den Sehenswürdikeiten bodycheck, wie es z.b. in Rom schon lange Usus ist. Die Kunden, die im April und Mai dort waren, fanden dies nicht weiter störend, eher beruhigend.

Wir hatten zu der Zeit der Attentate 15 Familien mit kleinen Kindern dort, die ihre Touren alle fortgesetzt haben. Auch im Mai fahren etliche Kunden mit Nugadhenitours wie geplant. Es kommen immer Berichte, dass nun Gäste aus aller Herren Länder EXTRA fahren, um so ein Zeichen gegen den Terror zu setzen und das Land am Laufen zu halten, das den Tourismus so nötig braucht.

Wie unsere Kunden, die zur Zeit der Anschläge und gleich danach mit uns unterwegs waren, die Lage empfunden haben, lest ihr in der Rubrik “Kundenmeinungen” hier auf der Homepage. Aktuell ist ein Kunde aus HH unten, bei Interesse dürft ihr ihn gerne anrufen und befragen, Marion stellt den Kontakt her.

Nuga steht in täglichem Kontakt zu den obersten Sicherheitsbehörden des Landes (zufälligerweise der Mann seiner Schwester!!), um zu gewährleisten, dass unsere Guides auf dem neuesten Stand der Sicherheitsvorkehrungen sind.

Alle sicherheitsrelevanten Infos, derer wir habhaft werden können, posten wir auf unserer FB Seite “Nugadhenitours”. Unsere Kunden halten wir stets auf dem Laufenden über sich verändernde Sicherheitslagen – oder planen ihre Aktivitäten und Touren spontan um.

Alle die, die dort unten waren zur Zeit der Anschläge, bestätigen eine hohe, aber unaufdringliche Polizeipräsenz, dass sie sich aber ansonsten in den kleinen guesthouses und mit unseren Guides 24/7 um sie herum, sicher gefühlt hätten.

Für alle unsere Gäste, die die großen touristischen Attraktionen meiden möchten, bauen wir gerne alternative Reisepläne, die die “neuralgischen”, dh. die “öffentlichen” Punkte auslassen…dh. wir empfehlen  Euch kleine, versteckte Tempel, fern der üblichen Touristenansammlungen, wunderbare kleine Urwaldtouren, die “Hidden Champions”, die Nuga und Marion auf ihren vielen Reisen entdeckt haben – und die vielleicht noch zauberhafter sind als die üblichen, klassischen Touristenhighlights.

Für alle jene, die ihre Reisepläne ändern wollen, steht Marion, 24/7 für eure Fragen zur Verfügung, auch wird sie euch sagen, zu welchen Konditionen ihr ggf. canceln könnt.

Da wir ein nur kleines Unternehmen sind, können wir nicht, wie die großen Reiseveranstalter etwa, in dieser Ausnahmesituation kostenlos umbuchen oder stornieren. Dies würde uns selber – und mit uns alle kleinen guesthouses und vor allem die Fahrer unseres Teams- an den Rand des Ruins bringen. Was wir für Euch tun können, erklären wir im persönlichen Gespräch.